Gut fürs Klima: KI-Startup spart Airline Flugminuten und Treibstoff

30.09.2022 10:07
WinFuture
Künstliche Intelligenzen und maschinelles Lernen gehören in der einen oder anderen Form längst zu unserem Alltag. Doch auch und insbesondere im großen Maßstab können sie helfen, die Welt zu verbessern. Das zeigt beispielsweise das Start-up Airspace Intelligence aus Seattle.
Viele von uns nutzen heutzutage beim Autofahren intelligente Kartenanwendungen, diese können uns durch das Einbeziehen von Live-Verkehrsdaten und anderen Informationen am effektivsten und schnellsten zum Ziel bringen. Etwas ganz ähnliches oder zumindest vergleichbares macht das von Google unterstütze Sartup Airspace Intelligence. Denn die Software von Airspace Intelligence hilft Flugplanern, bessere Routen für ihre Maschinen zu errechnen. Dabei werden unter anderem dynamisch Flugzeuge und schlechtes Wetter erfasst, um diese in weiterer Folge möglichst zu vermeiden. Wie GeekWire berichtet, setzt Alaska Airlines bereits auf die Lösung des kleinen Start-ups, und zwar höchst erfolgreich.

Weniger Flugzeit, besser fürs Klima

Denn die US-amerikanische Fluglinie, die ihren Sitz in Seattle hat, konnte dank dieser Optimierungen Flugzeit sowie Kerosin einsparen und damit den Kohlendioxid-Ausstoß signifikant reduzieren. Konkret habe Alaska Airlines eigenen Angaben nach dieses Jahr pro Flug durchschnittlich 2,7 Minuten Flugzeit sparen können, etwa durch optimierte Kurskorrekturen während des Flugs. Das klingt auf den ersten Blick nach nicht viel, zusammengerechnet bedeutet das aber eine Einsparung von 6866 Tonnen CO₂. Auf Autos umgerechnet bedeutet das rund 27 Millionen Kilometer eines Verbrennerfahrzeugs. Laut Alaska Airlines, das sich selbst ambitionierte Klimaziele gesetzt hat, ist das einer der Schritte, mit dem man das erreichen will: "Alaska hat ein kühnes - sagen wir aggressives - Klimaziel. Eines der Mittel zum Erreichen dieses Ziels ist die betriebliche Effizienz, das heißt, das, was wir gestern gemacht haben, heute ein bisschen besser zu machen", erläutert Alaska-Manager Pasha Saleh. Der Grund, warum das nicht schon längst Standard ist, kann relativ leicht erklärt werden: Die Flugindustrie verlässt sich auch aus Sicherheitsgründen auf Bewährtes: Denn laut Saleh könne man auf 30.000 Fuß Höhe schließlich nicht "Control-Alt-Delete ausführen". Deshalb verwundert es nicht, dass auch die UNO-unterstützte International Civil Aviation Organization (ICAO) jüngst zum Schluss kam, dass die von den Fluggesellschaften weltweit verwendete Software bis vor kurzem "weniger fortschrittlich war als Navigationsanwendungen für Verbraucher wie Google Maps oder Waze". Diese Nachricht empfehlen    Weitere Nachrichten zum Thema Starlink: Weg frei für Musks Sat-Internet in Flugzeugen, Booten, LKW Stratolaunch enthüllt Hyperschallflugzeug, das mit Mach 5 fliegen soll YouTuber brachte sein Flugzeug offenbar vorsätzlich zum Absturz DLR: Neues Institut in Cottbus erforscht jetzt elektrische Flugzeuge YouTuber soll Flugzeug für Video-Klicks zum Absturz gebracht haben Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Donnerstag, 29.09.2022 14:02 Uhr Mehr:

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Autor:Witold Pryjda 4 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Jetzt als Amazon Blitzangebot Ab 06:20 Uhr Robustes Smartphone Ulefone Power Armor 13, 13200mAh Akku, 8 GB + 256 GB, 48 MP + 16 MP Kamera, Helio G95 6.81-Zoll FHD+ Android 11 Handy, IP68 NFC Kabelloses Laden Original Amazon-Preis € Im Preisvergleich ab Blitzangebot-Preis Ersparnis zu Amazon % oder €


Quelle: https://winfuture.de/news,132152.html


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