Windows 11: Nvidia G-Sync-Probleme sorgen für ruckelnde Mauszeiger

21.06.2022 10:38
WinFuture
Seit der Einführung von Windows 11 kämpft das neue Microsoft-Betriebssystem mit diversen Kinderkrankheiten. Gleiches gilt für passende Grafikkarten-Treiber und Apps bekannter Drittanbieter. Unter anderem sorgt Nvidia G-Sync derzeit für ruckelnde Mauszeiger.
Gerade für Gamer mit Nvidia-Grafikkarte gehört ein G-Sync-Monitor oft zur besten Ausstattung. Im Gegensatz zum klassischen V-Sync sorgt die Technologie des Chipherstellers für eine hardwareseitige Synchronisation zwischen Grafikprozessor und Bildschirm bzw. dem darin verbauten G-Sync-Modul. Der Vorteil: Ein "Zerreißen" von Einzelbildern, das so genannte Screen Tearing, wird minimiert und die Artefaktbildung bei bewegten Bildern nahezu komplett unterbunden. Ähnlich arbeitet auch AMDs Alternative mit dem Namen FreeSync.

Schlechtes Dreiergespann: Windows 11, Nvidia, Adobe & Co.

Nach dem Update von Windows 10 auf Windows 11 sind uns in den letzten Monaten vermehrt diverse Probleme mit der Nvidia G-Sync-Technologie aufgefallen, die auch nach jüngsten Aktualisierungen des Betriebssystems (22H2-Update) und der Nvidia-Treiber (Game Ready 516.40) nicht behoben werden konnten. Die Fehler zeigen sich nicht etwa ab Werk bei der Bedienung von Windows 11 oder in Spielen, sondern abseits des "Schlachtfelds" in Verbindung mit bekannten Programmen - zum Beispiel Adobe Photoshop oder Paint 3D. Haben wir einen sich langsam bewegenden (Zeitlupe), ruckelnden Mauszeiger bis vor Kurzen noch auf die Probleme mit AMD Ryzen-Prozessoren geschoben, konnten wir diese seit einem erfolgreichen BIOS-Update als Fehlerquelle ausschließen. Stattdessen scheint Nvidia G-Sync, nebst einer schlechten App-Optimierung auf die Hardware-Synchronisation, teilweise für die Fehler verantwortlich zu sein.

Die Lösung: Deaktivierung von G-Sync für einzelne Programme

Bereits unter Windows 10 stellten wir kleinere Probleme fest, nachdem wir G-Sync in der Nvidia Systemsteuerung vom ab Werk eingestellten Vollbildmodus auch für Programme und Spiele im Fenstermodus nutzen wollten. Nun scheint allerdings auch der "Trick", auf den Vollbildmodus zurückzuschalten, nicht mehr auszureichen, um die Mausruckler aus der Welt zu schaffen. Stattdessen müssen diverse Optimierungen im Menüpunkt "3D-Einstellungen verwalten" durchgeführt werden. Im Reiter "Programmeinstellungen" solltet ihr bei Problemen die betroffene App auswählen und in den Einstellungen für die "Monitor-Technologie" eine "Feste Aktualisierungsrate" auswählen. Im Fall von Adobe Photoshop müssen zusätzlich Einstellungen innerhalb der Bildbearbeitungssoftware vorgenommen werden, wie die Anleitung beim Ruckeln von Maus oder Cursor zeigt.

Alternative Einstellungen oder globale G-Sync-Deaktivierung

In vielen Programmen soll es helfen, den Arbeitsbereich von einer eventuellen 3D-Ansicht auf eine klassische 2D-Ansicht umzuschalten. So im Fall von Paint 3D (Option: Perspektive anzeigen). Möchte man allerdings 3D-Projekte bearbeiten, fällt diese Änderung als Lösung wohl aus. Es hilft nichts? Sollte die programmbedingte feste Aktualisierungsrate in der Nvidia Systemsteuerung oder Änderungen an der 3D-Darstellung in betroffenen Apps keine Besserung oder gar noch mehr Probleme in Form von flackernden Bildschirmen mit sich bringen, empfehlen wir die G-Sync-Technologie vorübergehend zu deaktivieren und auf entsprechende Treiber- bzw. Programm-Updates zu warten. Zum Windows 11 FAQ-Bereich Diese Nachricht empfehlen    Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Montag, 20.06.2022 12:15 Uhr Mehr:

Windows 11, Nvidia

Autor:Stefan Trunzik 5 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Jetzt als Amazon Blitzangebot Ab 06:00 Uhr Jialitt 5,0Ah Akku Ersatzakku für Worx Akku 20V WA3551 mit Ladestandanzeige Grün Neu Original Amazon-Preis € Im Preisvergleich ab Blitzangebot-Preis Ersparnis zu Amazon % oder € Alle Amazon Blitzangebote Windows 11 im Preisvergleich


Quelle: https://winfuture.de/news,130291.html


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