App-Store-Empörung: Apple greift in die Preise von Entwicklern ein

14.05.2022 11:12
WinFuture
Dass Apple seinen App Store gerne fest im Griff hat, ist bekannt, jetzt empören sich ein Entwickler aber über einen direkten Eingriff in ihre Preispolitik. Demnach kann es vorkommen, dass ein Update verweigert wird, weil Apple die ausgerufenen Preise erst erklärt haben will.

Neuer Ärger im App-Store: Apple greift in Preisgestaltung ein

Apple trifft aktuell immer öfter zielsicher Entscheidungen, die Entwickler gar nicht gerne sehen - wegen der großen Marktmacht des Unternehmens dann aber oft zähneknirschend akzeptieren. Geht es danach, dürfte der Kiefer von Jessica Lessin, Chefredakteurin beim Technik-Magazin The Information aktuell sehr verspannt sein. Wie diese laut Golem mitteilt, hat Apple ein Update der App des Magazins verweigert. Die Begründung: Man wolle erst einmal eine genaue Erklärung zu den Preisen, die in der Anwendung aufgerufen werden. Die Empörung Lessins ist dabei deutlich spürbar: "Wurde schon einmal von jemand ein Update im Apple App Store abgelehnt, weil Apple die Preisstrategie nicht gefiel?", so die Frage auf Twitter. Wie die Journalistin hier weiter erläutert, nutzt The Information standardmäßig von Apple bereitgestellte Möglichkeiten zur In-App-Bezahlung, um seinen Lesern Monats und Jahres-Abonnements anzubieten, auf letzteres gewährt man einen Rabatt - soweit kein unmittelbar erkennbares Problem. Apple App Store Awards 2021: Die besten Apps für iOS und Mac Das sieht Apple aber eben offenbar anders und schickt folgende Frage: "Bitte teilen Sie uns mit, welche Faktoren Sie dazu bewogen haben, diesen Preis zu wählen", zitiert Lessin die Nachricht des Unternehmens. Bis zu einer Klärung werde das Update der App zurückgehalten. "Wir versuchen, das Problem zu beheben, aber man muss schon sagen: Das hebt Apples Macht über das gesamte Tech-Ökosystem auf ein neues Niveau", so die verärgerte Reaktion.

Interessante Diskussion

Was Entwickler verärgert, kann für Nutzer des App Store durchaus nützlich sein. Das Unternehmen versucht mit allen Methoden, Scam-Apps Herr zu werden, die auch auf Täuschung bei Abopreisen setzen. Hier liefert unter anderem der AWS-Entwickler Michael Perry einen interessanten Beitrag zur Diskussion: "Sicherlich gibt es eine vernünftige Lösung in der Mitte. Das fehlt immer in diesen Gesprächen und Apples eigenen Aktionen. JA, geht rigoros gegen Apps vor, deren Preisangaben die Tatsache verschleiern, dass man 30 Dollar/Jahr ODER 50 Dollar/Tag zahlt. Nein, belästigt keine Apps, die einfach nur $/Jahr Rabatt auf den monatlichen Preis bieten." Siehe auch: Abo-Falle: Einige Gratis-Apps aus dem App Store werden aufdringlich Provisionen im Metaverse: Da wird der AppStore zum Schnäppchenmarkt Muss Apple bald App-Stores von Drittanbietern auf iPhones zulassen? App Store-Regel vs. Wettbewerb: Microsoft wettert kräftig gegen Apple App Store: Apple fügt Support für versteckte Anwendungen hinzu Diese Nachricht empfehlen    Weitere Nachrichten zum Thema Überraschung: Apple ist beim Börsenwert nicht mehr die Nummer 1 Das Ende der iPod-Ära: Apple schickt letztes Touch-Modell in Rente Lieferung erst im Juli: China-Lockdown trifft Apple MacBook Pro hart Aus dem Homeoffice zurück ins Büro? - Apples KI-Chef kündigt lieber Apple AirPods: Weitere Hinweise zu neuen Pro- und Max-Kopfhörern Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Freitag, 13.05.2022 18:25 Uhr Mehr:

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Autor:John Woll 8 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Jetzt als Amazon Blitzangebot Ab 07:25 Uhr USB-Ladegerät QC 50 W mit LCD-Display bestehend aus 5 USB-Anschlüssen für iPhone, iPad, Samsung Galaxy and More Original Amazon-Preis € Im Preisvergleich ab Blitzangebot-Preis Ersparnis zu Amazon % oder € Nur bei Amazon erhältlich


Quelle: https://winfuture.de/news,129624.html


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