iPod-Erfinder überzeugt: Das Metaverse wird eine große Trollhöhle

13.05.2022 11:13
WinFuture
Der Erfinder des iPods, Tony Fadell, glaubt angesichts seiner langjährigen Erfahrungen in der Technologie- und Internet-Branche, dass das Metaverse eher zu einer Trollhöhle als zu einer visionären Zukunft des Internets wird.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist so überzeugt von der Idee des virtuellen Raums, dass er nicht nur hohe Investitionen auf den Weg bringt und tausende Entwickler für die Arbeit an der Plattform abstellt, er benannte sogar seinen Konzern entsprechend um. Aber auch andere Unternehmen wie Microsoft und Epic Games sind auf den Zug aufgesprungen und versuchen, sich einen Platz im Metaverse zu bauen. Die Motivation dahinter beschrieb Zuckerberg unter anderem damit, dass die Menschen nicht mehr nur durch kleine leuchtende Rechtecke - also durch Smartphone-Displays - einen Zugang zur digitalen Welt haben sollten. Statt Inhalte zu konsumieren, solle man sich zukünftig in ihnen aufhalten. Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse Fadell glaubt allerdings nicht, dass dies funktionieren wird. "Wenn man Technologie zwischen die menschlichen Verbindungen stellt, wird es toxisch", sagte er laut eines Berichtes der BBC. Das ist bereits jetzt in den Interaktionen auf den sogenannten sozialen Netzwerken offensichtlich: Diese sind meist alles andere als sozial, sondern begünstigen vor allem eine polarisierte und regelrecht vergiftete Kommunikation.

Nicht noch mehr Technologie

Das auf virtueller Realität basierende Metaversum beseitige endgültig die Möglichkeit, "dem anderen ins Gesicht zu sehen", so Fadell. Die Technologie habe zwar durchaus ihre Berechtigung, doch für eine verbesserte soziale Interaktion sei sie schlicht nicht tauglich. Denn wenn man dem Gegenüber nicht in die Augen sehen könne, gäbe es keine richtigen zwischenmenschlichen Verbindungen. Infolge dessen werde man "mehr Trolle erschaffen, also Leute, die sich hinter irgendwas verstecken und es nutzen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen", führte Fadell weiter aus. Er fügte hinzu: "Wir müssen die Kontrolle über diese menschliche Verbindung zurückgewinnen, wir brauchen nicht noch mehr Technologie zwischen uns." Das habe man schon bei textbasierten Kommentaren gesehen, dann bei den Blogs und später bei Videos - nun bekommt man das gleiche Problem noch einmal im Metaverse. Siehe auch: Provisionen im Metaverse: Da wird der AppStore zum Schnäppchenmarkt Ex-Nintendo-Boss macht sich heftig über Facebooks Metaverse lustig Skurriles Problem: In Zuckerbergs Metaverse hat man keine Füße Diese Nachricht empfehlen    Weitere Nachrichten zum Thema Provisionen im Metaverse: Da wird der AppStore zum Schnäppchenmarkt Wer es braucht: Startup verspricht Schmerzen in der Metaverse-VR Ex-Nintendo-Boss macht sich heftig über Facebooks Metaverse lustig Skurriles Problem: In Zuckerbergs Metaverse hat man keine Füße Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Freitag, 13.05.2022 08:39 Uhr Mehr:

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Autor:Christian Kahle 1 Kommentar Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Jetzt als Amazon Blitzangebot Ab 06:10 Uhr Mini PC Lüfterlos Celeron N4020 (bis zu 2.8 GHz) 4 GB DDR4/64GB eMMC Mini-Desktop-Computer HDMI und VGA-Anschluss 2.4/5.8 G WiFi BT4.2 3xUSB 3.0, M.2 2242 SSD Original Amazon-Preis € Im Preisvergleich ab Blitzangebot-Preis Ersparnis zu Amazon % oder € Nur bei Amazon erhältlich


Quelle: https://winfuture.de/news,129612.html


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