Kim Dotcom erwägt ähnlichen Deal wie seine Mitstreiter - wenn er darf

13.05.2022 10:17
WinFuture
Megaupload-Gründer Kim Dotcom kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt gegen seine Auslieferung in die USA. Seine drei Mitstreiter haben diese bereits abwehren können, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Dotcom will zwar weiterkämpfen, schließt aber einen Deal nicht mehr aus.
Der gebürtige Deutsche wurde Anfang 2011 auf seinem neuseeländischen Anwesen verhaftet und kämpft sich seither durch alle Instanzen und auf allen nur denkbaren Wegen gegen seine Auslieferung in die USA. Seine Mitstreiter und Mitangeklagten Finn Batato, Mattias Ortmann und Bram van der Kolk konnten diese verhindern, Batato aus gesundheitlichen Gründen, die beiden anderen dank eines Deals mit der neuseeländischen sowie US-amerikanischen Justiz. Kim Dotcom gibt sich einerseits kämpferisch und will nach wie vor gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen, andererseits lässt er sich die Hintertür offen, sich wie Ortmann und van der Kolk vor neuseeländischen Gerichten wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu verantworten. Megaupload: Vor zehn Jahren wurde Kim Dotcom festgenommen

Dotcom: "Sie werden mich belasten"

Dotcom rechnet aktuell damit, dass seine ehemaligen Weggefährten "Verantwortung zugeben" und gegen ihn aussagen werden (via TorrentFreak). Der Deal der beiden könnte den Fall Dotcoms signifikant verkomplizieren, vor allem deshalb, weil sie bisher geleugnet haben, dass Megaupload etwas Illegales war. "Meine Mitangeklagten glauben nicht, dass sie Kriminelle oder Mitglieder einer organisierten kriminellen Gruppe sind, das haben sie wiederholt gesagt, und das ist die Wahrheit", so Dotcom auf Twitter. Ohnehin sei es laut des Hauptangeklagten sinnlos jetzt umzuschwenken: "Wir haben stundenlange Aufzeichnungen von Gesprächen mit ihnen, die jede Aussage gegen mich wertlos machen. Meine Mitangeklagten wissen von den Aufzeichnungen. Ich frage mich, ob sie das Justizministerium davon in Kenntnis gesetzt haben. Wahrscheinlich nicht."

Neues "Portal"

Gleichzeitig schließt der 48-Jährige nicht aus, dass seine Anwälte dem Beispiel von Ortmann und van der Kolk folgen könnten: "Mein Anwaltsteam könnte versuchen, meinen Fall auch vor einem neuseeländischen Gericht zu verhandeln, mit einer Jury aus Neuseeländern." Die Frage ist freilich, ob die Justiz des Inselstaats das mitmacht, er selbst ist jedenfalls nicht kategorisch abgeneigt, da das Vorgehen seiner Mitstreiter auch ihm ein "neues Portal eröffnet" habe. Mehr zum Thema: Filesharing Diese Nachricht empfehlen    Weitere Nachrichten zum Thema Kim Dotcom darf an USA ausgeliefert werden - hat aber letzte Chance Kim Dotcom bereitet sich bereits auf eine Auslieferung in die USA vor Größter deutscher IT-Börsengang seit Dotcom-Blase läuft an Lebenslang: Kim Dotcom kämpft letzten Kampf gegen USA-Auslieferung Kim Dotcom darf ausgeliefert werden, eine letzte Chance hat er noch Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Donnerstag, 12.05.2022 15:51 Uhr Mehr:

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Autor:Witold Pryjda 4 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Aktuelle Filesharing-Downloads 1 JDownloader 2 - Zuverlässiger Download-Manager 2 Syncthing - Open-Source-Datensynchronisation via Peer-to-Peer 3 µTorrent Download - Kostenloser BitTorrent Client 4 BitTorrent - Kostenloses Filesharing-Tool 5 CandiSoft Load! - Download-Manager für Filehoster Neue Bilder zum Thema qBittorrent Piraterie-Studie­: In der EU meistkopierte Filme, Serien und Musiker JustWatch: Piraterie per Streaming-Seiten JDownloader 2 Videos zum Thema Neueste Beliebte Empfehlung


Quelle: https://winfuture.de/news,129602.html


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