Zuckerberg soll Trump zu Sanktionen gegen TikTok bewegt haben

25.08.2020 09:34
WinFuture
Bild: Zuckerberg soll Trump zu Sanktionen gegen TikTok bewegt haben Die Video-Plattform TikTok ist in den Vereinigten Staaten aktuell großem politischen Druck ausgesetzt. Die Regierung möchte den Dienst sperren lassen, sofern das US-Geschäft nicht abgegeben wird. Der Facebook-Chef Mark Zuckerberg scheint daran nicht ganz unbeteiligt zu sein.
Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Mark Zuckerberg sich schon im letzten Jahr gegen TikTok gerichtet und den wachsenden Einfluss von chinesischen Firmen kritisiert. Ihm zufolge legen US-Unternehmen großen Wert auf freie Meinungsäußerung. Auf TikTok werden bestimmte Inhalte, beispielsweise Erwähnungen von Protestbewegungen, hingegen zensiert. Diesen Standpunkt soll Zuckerberg auch bei einem privaten Abendessen mit Trump vertreten haben. Das schnelle Wachstum von chinesischen Firmen wie TikTok bedrohe die Wirtschaft und stelle ein wichtigeres Thema als die Regulierung der eigenen Social-Media-Plattform dar.

Gespräche mit mehreren Senatoren

Mark Zuckerberg soll allerdings nicht nur mit dem Präsidenten, sondern auch mit mehreren Senatoren gesprochen haben. Anschließend hat der Demokrat Chuck Schumer eine Un­ter­su­chung von TikTok gefordert, die dann auch von der Regierung eingeleitet wurde. Darüber hi­naus hat Facebook in diesem Jahr die Lob­by­or­ga­ni­sa­tion American Edge gegründet. Die Gruppe setzt sich für US-amerikanische IT-Konzerne und deren Rolle in der Wirtschaft ein.

TikTok muss jetzt verkauft werden

Die US-Regierung wirft dem TikTok-Betreiber Bytedance vor, Nutzerdaten an die chinesische Regierung weiterzuleiten. Daher wurde der Konzern dazu gezwungen, sein US-Geschäft an ein US-Unternehmen zu verkaufen. Sollte bis November keine Übernahme erfolgt sein, so könnte der Dienst in den Vereinigten Staaten verboten und gesperrt werden. TikTok hatte bereits angekündigt, gegen diese Entscheidung klagen zu wollen. Neben Microsoft sind auch Twitter und Oracle an einer Übernahme von TikTok interessiert. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen hat Facebook selbst jedoch keine Möglichkeit, TikTok aufzukaufen. Mehr über den Streit rund um TikTok: TikTok: Bytedance möchte gegen Sanktionen der US-Regierung klagen TikTok hat einen weiteren Interessenten und der ist bemerkenswert Trump gibt TikTok weitere 45 Tage zu verkaufen - und neue Auflagen Smartphones als Politikum: Indien sperrt China-Apps Tiktok, Weibo & Co Diese Nachricht empfehlen Weitere Nachrichten zum Thema TikTok: Bytedance möchte gegen Sanktionen der US-Regierung klagen TikTok hat einen weiteren Interessenten und der ist bemerkenswert Trump gibt TikTok weitere 45 Tage zu verkaufen - und neue Auflagen TikTok nutzte Android-Lücke aus, um illegal Nutzerdaten zu speichern TikTok-Übernahme ist für Microsoft technisch kaum zu schaffen Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Montag, 24.08.2020 14:36 Uhr Mehr:

Mark Zuckerberg, Soziale Netzwerke, Facebook

Autor:Tobias Rduch 13 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Neue Mark-Zuckerberg-Bilder Mark Zuckerberg besucht per VR Puerto Rico Mark Zuckerbergs Kahu`aina-Planta­ge Gehackte Accounts von Mark Zuckerberg Mark Zuckerberg Videos mit Mark Zuckerberg Neueste Beliebte Empfehlung


Quelle: https://winfuture.de/news,117811.html


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