E-Mobilität: Brandenburg bekommt nun auch das Akku-Werk der BASF

14.02.2020 09:56
WinFuture
Bild: E-Mobilität: Brandenburg bekommt nun auch das Akku-Werk der BASF Brandenburg könnte sich zu einem neuen Zentrum der E-Mobilität entwickeln. Jetzt hat sich auch der Chemiekonzern BASF entschieden, die Fertigung von Materialien für die Akku-Produktion in dem Bundesland anzusiedeln.
Im diesem Fall muss allerdings kein komplett neuer Standort erschlossen werden. Die BASF baut die Produktionsanlagen in ihrem Werkskomplex in Schwarzheide in der Lausitz auf. Der Konzern will hier Vorprodukte zu Kathodenmaterialien verarbeiten, die aus seiner Nieder­las­sung in Finnland stammen. Die Kapazität der neuen Fertigung in Brandenburg soll dabei ausreichen, um Akkus für 400.000 Elektroautos im Jahr zu bauen, teilte das Unternehmen mit.

Von Schwarz- nach Grünheide

Die Planungen für den neuen Produktionsbereich liefen bei der BASF schon seit einiger Zeit. Auch wenn es nicht allein ausschlaggebend war, bestärkte letztlich die Entscheidung Teslas zur Ansiedlung in Grünheide bei Berlin die Entscheidung für den Standort. Zwischen beiden Werken liegen lediglich 130 Autobahnkilometer. "Die Anlagen in Finnland und Deutschland werden unseren Kunden einen zuverlässigen Zugang zu maßgeschneiderten, hoch nickel­hal­ti­gen Kathodenmaterialien in der Nähe ihrer europäischen Produktionsstätten bieten", erklärte BASF-Manager Peter Schuhmacher. Über das Investitionsvolumen für die neue Anlage wurden Seitens des Unternehmens keine Angaben gemacht. Klar ist allerdings, dass vom Staat Förderungen von über 100 Millionen Euro fließen sollen. Aus dem Bundes­wirt­schafts­minis­terium war zu vernehmen, dass die Summe aller­dings deutlich geringer ausfallen wird als bei Opel. Der Automobilkonzern baut in Kai­sers­lau­tern eine Akku-Fertigung auf, deren Kapazität für eine halbe Million Fahrzeuge pro Jahr reichen soll. Dass nun aber in Brandenburg eine ordentliche Summe schon in die Vorprodukte fließt, dürfte auch mit dem anstehenden Strukturwandel in der Region zu tun haben. In der Lausitz soll unter anderem auch neue Industrie aufgebaut werden, um den bevorstehenden Ausstieg auf der Braunkohle-Verbrennung zur Strom­er­zeu­gung abfedern zu können. Siehe auch: Brandenburg wird E-Auto-Zentrum: Nach Tesla nun nächster Produzent Diese Nachricht empfehlen Weitere Nachrichten zum Thema Tesla: Kaufvertrag in Brandenburg ist unterzeichnet - trotz Kritik Brandenburg wird E-Auto-Zentrum: Nach Tesla nun nächster Produzent Tesla: Gigafactory in Brandenburg wird konkreter - bis 4 Mrd. Euro Jetzt einen Kommentar schreiben Alle Kommentare zu dieser News anzeigen Netiquette beachten! Einloggen Mit Eingabetaste abschicken Datum:Donnerstag, 13.02.2020 13:25 Uhr Mehr:

Stromversorgung

Autor:Christian Kahle 2 Kommentare Nachricht als E-Mail versenden Hinweis einsenden Beliebte Downloads zum Thema 1 BATExpert - Informationen zum Laptop-Akku auslesen 2 Don't Sleep - Standby und Ruhezustand verhindern 3 BatteryBar Basic - Akkustandanzeige für Laptops 4 Battery Limiter - Laptop-Akku vor Überladung schützen 5 Intelligent Standby List Cleaner - Ruckler in Spielen reduzieren Neue Bilder zum Thema Nobelpreis für Chemie 2019: Lithium-Ionen-Ak­ku LianLi RGB Netzteilkabel Microsoft: Erneuerbare Energiequellen Akkusparguide für Android Videos zum Thema Neueste Beliebte Empfehlung
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Quelle: https://winfuture.de/news,114059.html


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