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AMD Ryzen in Komplett-Systemen gefragt: Intel bleibt stark, muss aber Federn lassen

29.10.2019 11:00
PC-Games
Bild: AMD Ryzen in Komplett-Systemen gefragt: Intel bleibt stark, muss aber Federn lassen Anscheinend hat Intels Lieferproblematik den Markt der Fertig-PCs erreicht. In Westeuropa würden einem Bericht nach mittlerweile deutlich mehr Systeme mit AMD-Prozessor veröffentlicht, als das noch im letzten Jahr der Fall war. Chips wie der Ryzen 7?

Ryzen 3000 hat anscheinend nicht nur den Komponenten-Handel auf den Kopf gestellt. Einem Bericht zufolge kommen auch in Fertig-PCs immer häufiger AMD-Prozessoren zum Einsatz. Die Zahlen beziehen sich auf den westeuropäischen Markt und zeigen zweierlei: Obwohl Intel unangefochten die Nummer 1 bleibt, konnte AMD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zulegen.

Demnach kamen in zwölf Prozent der 5,242 Millionen Desktop-Rechner und Notebooks, die an Wiederverkäufer und Einzelhändler in der Region ausgeliefert wurden, AMD-Prozessoren zum Einsatz. Letztes Jahr sollen es im selben Zeitraum nur sieben Prozent gewesen sein. Insgesamt setzten rund 629.000 Geräte auf einen AMD-Prozessor, ein Jahr zuvor waren es nur 355.000.

Aus den Zahlen ergibt sich zudem ein Plus für den gesamten Markt. Letztes Jahr lag das Marktvolumen bei 5,077 Millionen Geräten, mittlerweile sind es fast 200.000 mehr.

AMD konnte vor allem im Endkundenmarkt Boden gutmachen, wo der Marktanteil mittlerweile bei 18 Prozent liegen soll. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent. Im Business-Segment reichte es laut Bericht lediglich für acht Prozent aller Systeme, wobei auch hier ein deutlicher Zuwachs von fünf Prozentpunkten zugunsten AMDs zu verzeichnen ist.

"In den letzten Quartalen haben die Lieferengpässe bei Intel-Chips dazu geführt, dass sich verschiedene Anbieter verstärkt auf AMD konzentriert haben." Insbesondere HP und Lenovo, die Anbieter mit dem größten AMD-Portfolio, hätten im dritten Quartal 2019 deutlich mehr Produkte mit AMD-CPU abgesetzt.

Schon andere Indikatoren sahen AMD im Aufwind, allerdings bezogen sich diese vor allem auf den Komponenten-Markt, der nur einen kleinen Teil des gesamten Marktvolumens abdeckt. So wurde Intel beim deutschen Online-Händler Mindfactory wiederholt auf die hinteren Plätze verwiesen. Auch unser Preisvergleich zeigt an anhaltend hohes Interesse an Ryzen-3000-Prozessoren.

Analysten sagen AMD zudem eine rosige Zukunft im Server-Markt voraus, von einer Verdopplung des Marktanteils war sogar die Rede. Mehrere große IT-Firmen, darunter Dell, IBM und Nokia, hätten zuletzt Prozessoren der zweiten Epyc-Generation bestellt. Dazu passt, dass in mehreren geplanten Super-Computern Chips von AMD eingesetzt werden.

Bei Intel sollen sich unterdessen immer noch Lieferengpässe bemerkbar machen. So würden sich Hersteller von Komplettsystemen laut Digitimes insbesondere auf eine knappe Versorgungslage bei Comet Lake-U einstellen, womit ausgerechnet das ohnehin schon knappe 10-nm-Portfolio in Form von Ice Lake ergänzen werden sollte. 14 nm sollten nach ursprünglicher Planung bei Intel längst kein großes Thema mehr sein, dürfte auf absehbare Zeit aber noch das Gros der Auslieferungen betreffen.

Quelle: The Register

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