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Blizzard: US-Politiker schalten sich in die Hearthstone-Kontroverse ein

21.10.2019 09:50
PC-Games
Bild: Blizzard: US-Politiker schalten sich in die Hearthstone-Kontroverse ein Nachdem Blizzard heftig wegen des Banns eines Hearthstone-Profis in die Kritik geraten ist, schaltet sich jetzt sogar die Politik ein. US-Senatoren haben einen Brief an Bobby Kotick, den Chef von Activision Blizzard, verfasst und fordern ihn dazu auf,?

Welch weite Kreise der Bann des Hearthstone-Profis "Blitzchung" ziehen würde, das hatte sich Activision Blizzard sicher nicht ausgemalt. Nun schalten sich sogar US-Politiker in die Situation ein.

US-Politiker wenden sich an Activision Blizzard

Die US-Senatoren Ron Wyden (Demokraten) und Marco Rubio (Republikaner) haben einen Brief an Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard, verfasst. In diesem wird Kotik dazu aufgefordert, sich noch einmal Gedanken über diese Situation zu machen. Die Sperre des Spielers wird als bedenklich beschrieben.

Die Senatoren meinen: "Wir schreiben, um unsere tiefe Besorgnis über die Entscheidung von Activision Blizzard zum Ausdruck zu bringen, dass das Preisgeld des Spielers Ng Wai Chung einbehalten und er ein Jahr lang von der Teilnahme an Turnieren ausgeschlossen wird, nachdem er sich für demokratiefreundliche Proteste in Hongkong ausgesprochen hat." Weiter heißt es: "Die Entscheidung ist insbesondere angesichts des wachsenden Appetits der chinesischen Regierung besorgniserregend, amerikanische Unternehmen unter Druck zu setzen, die Redefreiheit zu unterdrücken. Da Ihr Unternehmen eine solche Säule der Spielebranche darstellt, könnte Ihre enttäuschende Entscheidung einen beunruhigenden Effekt auf Gamer haben, die versuchen, diese Plattform zur Förderung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu nutzen."

Es folgt eine ziemlich direkte Aufforderung, sich für die amerikanischen Grundwerte auszusprechen: "Während China seine Einschüchterungskampagne verstärkt, müssen Sie und Ihr Unternehmen entscheiden, ob Sie über das Endergebnis hinausblicken und amerikanische Werte wie Meinungs- und Gedankenfreiheit fördern oder Pekings Nachfrage nachgeben, um den Marktzugang zu wahren. Wir fordern Sie dringend auf, Ihre Entscheidung in Bezug auf Herrn Chung noch einmal zu überdenken. Sie haben die Möglichkeit, den Kurs umzukehren. Wir fordern Sie dringend auf, dies zu tun."

Es kommt nicht oft vor, dass sich Politiker in Entscheidungen von Spiele-Unternehmen einmischen. Zwar hat Blizzard bereits die Strafe von "Blitzchung" abgemildert, dennoch setzt der Brief ein eindeutiges Zeichen, das noch mehr Druck auf Blizzard ausübt.

Quelle: VG247

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Quelle: https://www.pcgames.de/Blizzard-Firma-15293/News/hearthst...


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