Viele Artikel zu günstigen Preisen!
Jetzt reduzierte Angebote auf Amazon.de checken!

Amazon Blitzangebote

Das ändert sich zum 1. September

Bild: Das ändert sich zum 1. September Leistungskürzungen für Asylbewerber, Prämien für Hausärzte, verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierungen beim Online-Banking: Zum ersten September treten wieder einige gesetzliche Neuerungen in Kraft. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Ab 1. September tritt das neue Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in Kraft. Das Neue dabei: Kosten für Strom und Wohnungsinstandhaltung zukünftig als Sachleistungen erbracht. Das heißt, die Geldleistungssätze für Asylbewerber und Asylbewerberinnen sinken.

So bekommen alleinstehende Asylbewerber in Zukunft insgesamt 344 statt 354 Euro. Allerdings werden sie, wenn sie in Sammelunterkünften untergebracht sind, so behandelt, als lebten sie in einer Partnerschaft. Für sie gibt es mit einem monatlichen Satz von 310 Euro acht Euro weniger als bisher. Bei Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren steigt der Betrag jedoch von 242 auf 268 Euro.

Mehr Datenaustausch bei Waffentransporten innerhalb der EU

Wer Schusswaffen in einen anderen EU-Staat transportieren möchte, benötigt dafür eine schriftliche Genehmigung. Um hier Fälschungen zu erschweren, erfordert eine EU-Verordnung, welche Anfang September in Kraft tritt, diesbezüglich jedoch einen stärkeren Datenaustausch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Bis September musste etwa die Bundesrepublik nur die Genehmigung weitergeben, mit der sie den Transport einer Waffe von Deutschland in ein anderes Land erlaubt.

Künftig muss sie zusätzlich die Genehmigung zur Einfuhr einer Waffe nach Deutschland mit den anderen Staaten austauschen. Gefälschte Dokumente können so schneller auffallen.

Gesundheit: Facharzt-Terminvermittlung und HIV-Prophylaxe

Durch neue finanzielle Anreize für Mediziner sollen Kassenpatienten schneller an Arzttermine kommen. So erhalten Hausärzte in Zukunft eine Prämie von zehn Euro, wenn sie bei der Überweisung gleich veranlassen, dass man einen dringenden Termin beim Facharzt bekommt.

Bestimmte Fachärzte, wie beispielsweise Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Augenärzte, und Frauenärzte werden zudem verpflichtet, pro Woche mindestens fünf Stunden als offene Sprechstunde ohne feste Termine anzubieten. Das soll bei dringenden Untersuchungen etwas Erleichterung verschaffen. Die entsprechenden Fachärzte erhalten dafür ebenfalls eine spezielle Vergütung.

Auch bei der AIDS-Bekämpfung darf ab sofort auf finanzielle Unterstützung gehofft werden: Maßnahmen zur HIV-Prophylaxe werden in Zukunft durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die neue, vorbeugende Arzneimittel-Therapie, auch Prä-Expositions-Prophylaxe genannt, kann nach Angaben der DAK-Gesundheit eine HIV-Infektion mit 96-prozentiger Sicherheit verhindern. So könnte in Zukunft die Zahl an Neuansteckungen drastisch gesenkt werden. Diese lag hierzulande im vergangenen Jahr noch bei knapp 2.900 Fällen.

Online-Banking und Internet-Shopping

Ab 14. September tritt mit dem PSD2 eine neue europäische Richtlinie in Kraft, die den Zahlungsverkehr in der EU flächendeckend sicherer machen soll. Neben zusätzlichen Datenschutzrechten für Bankkunden soll eine verpflichtende Zwei-Faktor-Identifizierung bei Transaktionen über Online-Banking eingeführt werden. Hierbei muss in Zukunft neben den normalen Login-Daten ein zweiter Faktor zur Authentifizierung genutzt werden, dazu gehören:

- Körpermerkmale: Fingerabdruck oder Irisscan

- Wissen: Passwörter oder PINs

- Besitz: Smartphone oder Chip-Karten-Lesegeräte

Wer nach dem 14. September bei der eigenen Bank keine Zwei-Faktor-Authentifizierung beantragt, kann in Zukunft keine Transaktionen per Online-Banking mehr tätigen.

# Passende Artikel zum Thema bei Amazon finden.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/das-aendert-sich...


Kommentare


Werbung