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PC-Gaming in Deutschland: Laut Studie massiver Nutzerschwund binnen einen Jahres

18.07.2019 10:52
PC-Games
Bild: PC-Gaming in Deutschland: Laut Studie massiver Nutzerschwund binnen einen Jahres Zahlen des Marktforschungsinstitutes GfK zufolge hat der deutsche Gaming-Markt im letzten Jahr erneut ein Umsatzplus hingelegt. Beliebteste Plattform sind inzwischen Smartphones. Schlechte Nachrichten gibt es für PC-Spieler: Den Zahlen nach gab es 2018?

Der deutsche Game-Verband hat die neuesten Zahlen des Marktforschungsinstitutes GfK präsentiert. Demnach sind Smartphones in Deutschland inzwischen die beliebteste Spiele-Plattform, gefolgt von den Konsolen. Richtig gehört: Der PC ist nicht länger beliebter als Konsolen.

Insgesamt sollen hierzulande inzwischen 18,6 Millionen Menschen ihr Smartphone zum Spielen nutzen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt das ein Plus von 400.000 Spielern. Auf den Konsolen waren laut GfK 2018 16,7 Millionen Zocker unterwegs - ein Wachstum von 700.000 Personen im Vergleich zu 2017. Zudem sollen 2018 nur noch 10,9 statt 11,5 Millionen User am Tablet gedaddelt haben.

Nun wäre es eigentlich naheliegend, dass in etwa die gleiche Zahl Zocker dem PC den Rücken kehrte, wie sie Konsolen gewinnen konnten. Smartphones bedienen ja in der Regel andere Genres. Doch vom Spiele-PC verabschiedeten sich laut Gfk innerhalb eines Jahres fast vier Millionen Menschen. Das sind deutlich mehr, als alle anderen Plattformen laut Gfk zusammen zulegen konnten. Demnach müssten viele PC-Spieler das Zocken komplett an den Nagel gehängt haben.

Fühlten sich am PC 2017 noch 17,3 Millionen Spieler zuhause, waren es 2018 nur noch 13,4 Millionen. Von 2016 auf 2017 schrumpfte der Markt hingegen nur um 100.000 Personen. Das Ganze hinterlässt folglich ein großes Fragezeichen.

Auch nach Umsatz standen PC-Spiele 2018 den Zahlen nach nur an dritter Stelle. Das Mobile-Segment, zu dem neben Smartphones auch Tablets zählen, habe letztes Jahr mit Games einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielt. Dahinter folgen Konsolen mit 1,27 Milliarden und erst dann PCs mit 659 Millionen. Insgesamt sei der Spielemarkt nach Umsatz um 9 Prozent gewachsen.

Gründe für den dramatischen Spielerschwund am PC liefern die Autoren der Studie nicht. Ob es am Spieleangebot lag, den lange Zeit hohen Hardware-Preisen oder auch einem schrumpfenden Interesse an Technik? Sofern die Zahlen stimmen, hätte der PC in Deutschland mal eben 23 Prozent seiner Spielerschaft eingebüßt.

Ebenfalls interessant: PC-Spiele schaffen 80 Prozent Umsatzplus bei Ubisoft

Gegen die Zahlen sprechen zum Beispiel die jüngsten Angaben des Publishers Ubisoft. Die Umsätze mit Konsolenspielen lagen dort zuletzt unter den Erwartungen, während PC-Spiele ein Umsatzplus von 80 Prozent erzielten. Auch Dauerrenner PUBG generiert den Gutteil seines Umsatzes über den PC. Der Gfk betrachtet allerdings, zumindest für Deutschland, den kompletten Markt und nicht nur einzelne Publisher und Spiele. Zudem verweist man auf die Qualitäten seiner Methodik: "Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel." Weitere Details finden Sie in der Originalmeldung.

Quelle: Game-Verband

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Quelle: https://www.pcgameshardware.de/Spielemarkt-Thema-117280/N...


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