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Ryzen 5 3600: Der Kampfzwerg für 210 Euro im Test - Vorschau auf neuen CPU-Test-Parcours

18.07.2019 09:35
PC-Games
Bild: Ryzen 5 3600: Der Kampfzwerg für 210 Euro im Test - Vorschau auf neuen CPU-Test-Parcours In der Redaktion ist mittlerweile der Ryzen 5 3600 in der Variante ohne "X" angekommen. Wir nutzen diese Gelegenheit, um Ihnen eine Vorschau auf das Ryzen-3000-Special in der kommenden PCGH Print 09/19 zu liefern. Wie gut sich die aus Preis?

Die Kleinsten sind manchmal die Größten - das könnte man auch über AMDs aktuellen 6-Kerner Ryzen 5 3600 sagen. Die CPU wirkt auf den ersten Blick harmlos: Sechs CPU-Kerne + SMT, 3.6 GHz Basistakt und eine TDP von 65 Watt. Das haben wir alles schon einmal gesehen. AMD hat auch den Ryzen 5 3600X im Angebot, doch unterscheidet sich dieser vom Ryzen 5 3600 auf den ersten Blick nur durch den Buchstaben. Was steckt dahinter? Mit besserem Boxed-Kühler, 200 MHz höheren Takt sowie einer erhöhten TDP ausgestattet, scheint der Aufpreis von fast 50 Euro trotzdem nicht gerechtfertigt. Umso besser für den Ryzen 5 3600, denn die X-Variante lässt die günstigste Zen-2-CPU in einem guten Licht erstrahlen. PCGH macht den Test.

Wie Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X (PCGH-Test) setzt auch der Ryzen 5 3600 auf das neue X570-Design und bietet somit ebenfalls sämtliche neue Features für die X570-Plattform. Der Prozessor wird ebenso in 7 nm gefertigt und ist verlötet. Für knapp über 200 Euro bekommt man hier also nicht nur viel Prozessor(leistung), sondern auch PCI-Express 4.0, schnellere USB-Anschlüsse sowie die offizielle Unterstützung für höher getakteten Arbeitsspeicher (DDR4-3200). Wir haben die CPU bereits mit dem noch aktuellen Parcours (2018) getestet und stellen dabei eine im Durchschnitt um 20 Prozent höhere Leistung gegenüber dem direkten Vorgänger in Form des Ryzen 5 2600 fest. Im CPU-Index, sortiert nach Spielen, ist der Ryzen 5 3600 sehr nah an Intels Core i5-9600K sowie Core i7-9700K dran und positioniert sich sogar durchweg (!) über AMDs ehemaligem Topmodell, dem Ryzen 7 2700X. Wie ist das möglich?

Nutzt man ein aktuelles BIOS sowie ein frisches Windows 10, schlagen die architektonischen Vorteile von Zen 2 voll durch. Zu nennen wäre da nicht nur schnellerer Arbeitsspeicher, sondern die höhere IPC (Instruktionen pro Zyklus), welche vor allem durch die internen Anpassungen an Integer- und Fließkomma-Ausführungseinheiten sowie am wesentlich effizienteren Cache liegt.

Hier einig Spiele-Benchmarks in 720p, in maximalen Details, AA/AF/AO und Post-Processing abgeschaltet, V-Sync aus:

Der kleine Ryzen, ganz groß: AMDs Ryzen 5 3600 schlägt den achtkernigen Ryzen 7 2700X in jedem Benchmark und zeigt auch Intels Core i5-9600K regelmäßig die Rücklichter. Die Leistung reicht sogar fast an den Core i7-9700K heran, welcher zwei Kerne mehr hat und deutlich höher taktet.

Wie schlägt sich der Ryzen 5 3600 im kommenden 2019er-Test-Parcours von PCGH? Finden wir es heraus!

Wie bereits im Launch-Test zu Ryzen 9 3900X sowie Ryzen 7 3700X angekündigt, arbeiten wir gerade eifrig an neuen CPU-Benchmarks. Der alte Parcours bildet zwar gut die Leistung diverser Prozessoren ab, doch bewegt sich dieser teils in unüblich hohen Fps-Bereichen und nutzt so manchen veralteten Titel. Bis zum 08.08.2019 läuft im PCGH-Forum auch noch eine Umfrage dazu. Teilnahme sowie Feedback sind erwünscht, da diese Einfluss auf zukünftige CPU-Tests nehmen werden. Es gibt bereits einige Spiele, die es sehr wahrscheinlich in die Benchmarks schaffen werden. Es wurde dabei auch das bisherige Feedback im Forum berücksichtigt. Wir haben daher AMDs neuen Hexacore durch Anno 1800, Battlefield 5, Total War Three Kingdoms, The Witcher 3 (PCGH-Config) und Assassin's Creed Odyssey gejagt, mit erstaunlichen Ergebnissen.

Für die Tests haben wir alle CPUs noch einmal neu frisch gemessen. Zum Einsatz kam dabei eine aktuelle Windows-10-Installation mit der Versionsnummer 1903. Das Testsystem besteht aus verschiedenen Mainboards, doch möglichst immer gleicher Kühlumgebung sowie einer MSI RTX 2080Ti Lightning, um ein GPU-Limit auszuschließen. Getestet wird nach wie vor in 720p, da höhere Auflösungen nicht die echte CPU-Leistung aufzeigen, wir verwenden allerdings neue bzw. andere (Grafik-)Einstellungen in den Spielen. Wichtig: Die bisher gemessenen Werte sind daher nicht mehr mit den aktuellen vergleichbar.

Die Grafikkarte wird per Treiber zu höchster Leistung "gezwungen" und die Prozessoren werden mit Standard-Einstellungen getestet, so wie sie ab Werk kommen. Der Arbeitsspeicher läuft jeweils mit JEDEC-Standard und den maximalen Geschwindigkeiten, die laut Intel bzw. AMD zugelassen sind. Bei einem Ryzen 5 3600 bedeutet das beispielsweise DDR4-3200MHz CL16-18-18-38-1T und bei einem Intel Core i5-9600K 2667 MHz und den gleichen Timings.

In Assassin's Creed Odyssey, dem bisher größten und hübschesten AC, befinden wir uns in Attika, genauer gesagt Gross-Athen. Wir positionieren uns an einer Statue, wenden den Blick Richtung Straße und laufen los. In dem 20-sekündigen Benchmark werden viele NPCs inkl. Wegfindung berechnet, was die CPU stark in Anspruch nimmt. Des Weiteren ist die Spielwelt sehr dynamisch. Ein NPC ist niemals an der gleichen Position, auch ist das Wetter immer leicht anders. Wir benchen daher mindestens drei Durchläufe, und bilden daraus den Mittelwert. Die Grafikoptionen befinden sich, mit Ausnahme des Anti-Aliasing auf der höchsten Stufe. Odyssey entstand in Kooperation mit AMD, und soll daher gut mit Ryzen-CPUs zusammenarbeiten. Wir nutzen maximale Details, außer AA.

...ist der Traum eines jedes Häuslebauers. Den Benchmark führen wir in einer großen Stadt mit über 4500 Einwohnern durch. Wir fixieren die Kamera auf das größte Gebäude der Stadt, warten, bis das Streaming alle Elemente geladen und sich die CPU aufgeheizt hat, und drehen dann die Kamera mithilfe der X-Taste. Der Benchmark startet zeitgleich mit dem Drehen der Kamera. Die Grafikeinstellungen, insbesondere der sogenannte Wuselfaktor, stehen dabei auf höchster Stufe. Auch hier verzichten wir auf MSAA und Vsync.

Hier führen wir die Messungen, wie bereits durch Raff erläutert, im sehenswerten und gut reproduzierbaren Singleplayermodus durch. Dafür auserkoren haben wir die Provence-Mission, da diese einerseits ein hübsches Herbst-Flair versprüht und andererseits mit relativ geringen Bildraten läuft. Der Benchmark besteht aus einem 20-sekündigen Sprint durch den Wald, vorbei an einigen Kameraden und durch reichlich dynamisches Laub hindurch. Die Szene ist recht anspruchsvoll, um ein Worstcase-Szenario handelt es sich aber nicht. Dieser Benchmark lässt sich 1:1 auf GPU-Tests übertragen, was auch Ziel des neuen Parcours ist. Die Grafikoptionen verweilen auf dem Ultra-Preset, wir nutzen allerdings DirectX12 statt zuvor 11 und deaktivieren Future Frame Rendering.

Mit Total War Three Kingdoms haben wir ein PC-exklusives Spiel mit an Bord. Für den Benchmark nutzen wir ein historisches Gefecht, die Belagerung von Xiapi. Wir zoomen so weit wie möglich heraus und fahren mit der Kamera dann solange nach hinten, bis wir alle Einheiten auf dem Bildschirm sehen können. Jetzt werden alle Soldaten markiert und in die Stadt zum Angriff geschickt. Direkt nachdem sie sich auf den Weg machen, starten wir den Benchmark. Die CPU darf sich nun um die Wegfindung von über 8.000 Soldaten kümmern - ein Desaster für den Prozessor und ein Segen für unseren Parcours. Die Grafikeinstellungen befinden sich bis auf anisotropen Filter auf dem Maximum.

Witcher 3 wurde sich mehrfach von unserer Community gewünscht. Wir kommen dem gerne nach, rüsten den Hexer aber mit der hauseigenen PCGH-Config gehörig auf. Zu den Verbesserungen durch die Config zählen nicht nur erhöhte Hintergrundcharaktere, sondern auch eine höhere Schatten- sowie Texturauflösung, eine üppigere Grasdichte sowie eine erhöhte (Objekt-)Sichtweite. In Summe kosten all diese zusätzlichen Effekte zwischen 20 und 30 Prozent Leistung. Wir nutzen lediglich die "High"-Variante der Config, da das "Ultra-Preset" das Ende aller Hardware bedeuten würde. Um gewöhnliche Prozessoren ausreichend auszulasten, bewegen wir uns durch den belebten Marktplatz in Novigrad.

CPU-Benchmark-Preview

Vorschau, auf den neuen PCGH-CPU-Test-Parcours

Anno 1800 Battlefield 5 Total War Three Kingdoms The Witcher 3 GotY mit PCGH Config Assassin´s Creed Odyssey

von Produkten sichtbar

Alle ein-/ausblenden Zurücksetzen Core i5 9600K 3,7+ GHz ? 6c/6t ? 2× DDR4-2667 Core i7 9700K 3,6+ GHz ? 8c/8t ? 2× DDR4-2667 Ryzen 5 2600 3,4+ GHz ? 6c/12t; 2× DDR4-2667 (DR!) Ryzen 5 3600 3,6+ GHz ? 6c/12t; 2× DDR4-3200 Ryzen 7 2700X 3,7+ GHz ? 8c/16t; 2× DDR4-2667 (DR!) 53.1 42.3 45.4 36.0 37.6 30.0 36.6 29.5 31.4 24.9 0 10 20 30 40 50 60

Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

Fünf Spiele, fünf neue Benchmarks und der Ryzen 5 3600 mittendrin. Generell bescheinigen wir dem Ryzen 5 3600 eine hohe Performance, vor allem wenn man den Preis und die Effizienz berücksichtigt. Durchgängig geschlagen wird die Konkurrenz aus dem eigenen Hause; ein Ryzen 7 2700X sieht absolut alt gegen den kleinen Ryzen 5 3600 aus. Auch Intels Core i5-9600K ist immer in Reichweite und wird in zwei von fünf Titeln überholt. Sehr interessante Ergebnisse liefert beispielsweise AC: Odyssey. Ubisofts Abenteuer ist bekannt dafür, viele Kerne bzw. Threads sinnvoll auszunutzen. Das sieht man bereits, wenn man den Ryzen 7 2700X mit dem Core i5-9600K vergleicht. Doch der Ryzen 5 3600 packt dann noch mal 13 Prozent auf den achtkernigen Vorgänger dazu, obwohl mit zwei Kernen bzw. vier Threads weniger eben jener Vorteil fehlt. Kerne sind eben doch nicht alles, auch die Architektur und wie die CPU mit der vorhandenen Technik umgeht, spielt eine wichtige Rolle. Dies spiegelt sich auch in den P99-Perzentilen bei The Witcher 3 wider. Ein Ryzen 5 3600 scheint demnach insgesamt flüssiger zu laufen als ein Core i5-9600K, auch wenn weniger Bilder pro Sekunde erreicht werden.

AMD hat hier ein wunderschönes Stück Silizium hervorgebracht. Es ist schlichtweg beeindruckend, welche Leistung aus sechs Kernen und der kleinen TDP von nur 65 W herausgeholt werden. Sämtliche Vorgänger-CPUs aus dem eigenen Hause werden geschlagen, da selbst der Ryzen 7 2700X nicht an den neuen Kampfzwerg herankommt. Als Nutzer eines Zen der ersten Generation braucht man da gar nicht lange überlegen und ewige Verfechter der Intel-7700K-Schiene, die immer noch recht zahlreich sind, ebenso wenig. Zen 2 ist im Jahre 2019 angekommen, und zeigt, wie es zu laufen hat.

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Quelle: https://www.pcgameshardware.de/Ryzen-5-3600-CPU-274682/Te...


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