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Key-Store: Petition gegen G2A fordert Verkaufsstopp von Indie-Games

10.07.2019 10:44
PC-Games
Bild: Key-Store: Petition gegen G2A fordert Verkaufsstopp von Indie-Games Zwischen dem Indie-Publisher No More Robots und dem Key-Reseller G2A kracht es momentan gewaltig. Nach Vorwürfen gegenüber G2A hat der Publisher-Gründer nun eine Online-Petition gestartet, in der gefordert wird, dass keine Indie-Games mehr über den Key?

Der Streit zwischen dem Indie-Publisher No More Robots und dem Key-Reseller G2A geht in die nächste Runde. Erst vor wenigen Tagen rief Mike Rose, Gründer des unabhängigen Publishers, die Spieler dazu auf, lieber eine Raubkopie zu nutzen, statt über G2A einen Spiele-Key zu kaufen. Rose hat bei Change.org nun eine Petition mit der Forderung gestartet, dass über den Key-Store von G2A keine Indie-Games mehr verkauft werden sollen. Das erste Ziel von 5.000 Unterschriften wurde bereits erreicht.

Der Online-Petition von Mike Rose ist zuvor ein offener Brief von G2A vorausgegangen, in denen der Key-Store auf die Vorwürfe des Publisher-Gründers eingeht. So solle G2A nicht ausreichend prüfen, ob in dem Key-Store Keys angeboten werden, die mit gestohlenen Kreditkarten gekauft wurden. Der Key-Reseller G2A ist sich seiner Sache aber sogar so sicher, dass das Unternehmen jedem so geschädigten Entwickler den zehnfachen Betrag der dann anfallenden Rückbuchungskosten erstatten wolle. "Wir möchten eine seriöse und unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragen, eine unvoreingenommene Untersuchung durchzuführen", so G2A zu dem Sachverhalt. Entwicklerstudios müssten sich dann bei dem Keystore melden, um die Key-Herkunft zurückverfolgen zu können.

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Den Vorwürfen von Mike Rose entgegnete G2A in dem offenen Brief, dass es ihm lediglich um verkaufsfördernde Promotion seines neuen Rennspiels Descenders ginge. Laut G2A habe sich das Spiel seit Veröffentlichung im Mai über den Keystore bloß fünf Mal verkauft (bei von G2A geschätzten insgesamt 50.000 verkauften Exemplaren). Während der gesamten Early-Access-Phase sollen zuvor 226 Keys verkauft worden sein. Demnach habe der Verkauf des Spiels via G2A bislang für keine großen Nachteile für das Geschäft des Publishers gesorgt - so zumindest G2A.

Mike Rose antwortete daraufhin auf den offenen Brief von G2A via Twitter. Er wirft dem Key-Store vor zu lügen. Gleichzeitig nahm er von dem Vorwurf Abstand, dass ihm die Rückbuchungskosten geschadet hätten. Vielmehr würde er weniger kostenlose Keys an die Medien verteilen - aus Angst, diese Keys könnten schließlich auf G2A landen. Keys aus dem Humble Bundle würden dort ebenfalls ankommen, weshalb er diese Sales ebenfalls meide. Zu guter Letzt merkte er an, dass die von G2A genannten 226 Keys größtenteils von nur drei Person angeboten wurden (85 Prozent), während eine einzige Person sogar 102 Keys zum Verkauf anbot. Da er nicht weiter darauf einging, woher diese Keys letztendlich stammen, legte er damit zugleich nahe, dass sie aus einer unseriösen Quelle stammen dürften.

Quelle: via Golem

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Quelle: https://www.pcgameshardware.de/Steam-Software-69900/News/...


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