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Thermomix-Klon von Lidl: Verstecktes Mikro, veraltete Sicherheit

19.06.2019 10:11
WinFuture
Bild: Thermomix-Klon von Lidl: Verstecktes Mikro, veraltete Sicherheit Der begehrte Thermomix-Klon von Lidl sorgt derzeit wieder für Aufregung - allerdings dieses Mal nicht bei Kunden, die sich eine der Küchenmaschinen online sichern wollten und keine mehr bekamen, sondern bei Sicherheitsforschern.
Denn laut einer Analyse bringt "Monsieur Cuisine Connect", wie das Gerät von Lidl heißt, nicht nur ein verstecktes Mikrofon mit, sondern auch eine veraltete Android-Version. Beides kann man getrost als Sicherheitsrisiko einstufen. Das Mikrofon ist dabei eigentlich vollkommen unnötig. Denn mit einer Bedienung per Sprachbefehl kann Monsieur Cuisine Connect nicht dienen. Laut dem Hersteller sei das Mikro auch gar nicht aktiviert - was noch mehr Zweifel aufkommen lässt, wozu man ein Mikro in eine Küchenmaschine verbaut. Ein Mikrofon, von dem der Nutzer gar nichts weiß, klingt für jedermann nach nichts Gutem. Für Dritte - zum Beispiel Hacker - klingt es jedoch nach einem gefundenen Fressen.

Veraltete Sicherheits-Patches

Laut dem Bericht von Alexis Viguie und Adrien Albisetti (via AndroidPit) kann die smarte Küchenmaschine aus dem Discounter einfach gehackt werden. Das genutzte Betriebssystem ist Android 6 - mittlerweile über vier Jahre alt. Laut der Recherche der Sicherheitsexperten Viguie und Albisetti gab es für die Küchenmaschine zuletzt einen Patch aus dem Frühjahr 2017. Beim Thema Sicherheit sollte das jeden aufhorchen lassen, denn die smarte Küchenmaschine wird mit dem heimischen WLAN verbunden und ist auf einem recht fragwürdigen Sicherheitsstand. Diese Unsicherheit gepaart mit einem Mikrofon, das in der Bedienungsanleitung von Lidl noch nicht einmal mit auftaucht, ist höchst brisant. Wer um Privatsphäre bemüht ist, sollte die Finger davon lassen. Wie einfach sich die Software des Thermomix-Klons kapern lässt, hatte vor kurzem ein Video demonstriert, bei dem Doom auf dem Farbdisplay der Küchenmaschine gestartet wurde. Spiele hatte Lidl eigentlich nicht vorgesehen.
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Quelle: https://winfuture.de/news,109569.html


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