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Shenmue 3 erstmals gespielt: Gemacht für Fans - aber offenbar nur für die

14.06.2019 10:10
PC-Games
Bild: Shenmue 3 erstmals gespielt: Gemacht für Fans - aber offenbar nur für die Hat ja nur 18 Jahre gedauert: In diesem Jahr setzt Ryo Hazuki die in Shenmue 2 unvollendete Suche nach den Mördern seines Vaters endlich fort. Hat sich für darbende Fans das Warten gelohnt? Auf der E3 durften wir den Titel endlich selbst ausprobieren?

Eines muss man Shenmue 3 lassen: Es scheint eine würdige Fortsetzung der beiden Vorgänger zu werden. Und zwar in dem Sinne, dass es technisch zwar natürlich hübscher als die beiden Originale, aber dennoch hoffnungslos veraltet ist und spielerisch so wirkt, als wäre es direkt nach dem zweiten Abenteuer von 2001 erschienen.

Ist das einfach nur auf fehlende Ressourcen und Probleme in der Entwicklung zurückzuführen, oder steckt da eher Absicht dahinter? Nun, wie so oft treffen wohl beide Aspekte ein bisschen zu, viel der archaischen Gestaltung sehen wir aber tatsächlich der Tatsache geschuldet, dass die Entwickler denken, dass sich die Fans von Shenmue ein mühseliges und ein bisschen seltsames Erlebnis erwarten; ob das nun stimmt, sei dahingestellt.

Wir wollen aber gar nicht zu sehr auf den Titel draufhauen, denn bei aller Verwunderung, dass so ein Projekt im Jahre 2019 realisiert wird, kann man ihm eine gewisse Faszination nicht absprechen; Shenmue 3 macht sein eigenes Ding. Wir dürfen auf der E3 15 Minuten mit den Abenteuer verbringen und finden uns in Gestalt von Protagonist Ryo Hazuki, der weiterhin auf der Suche nach den Mördern seines Vaters ist, in einem kleinen Dörfchen wieder.

Von den realistischen Tagesabläufen der Vorgänger ist in der Demo noch nichts zu sehen, wohl aber von den mannigfaltigen Beschäftigungsmöglichkeiten. Wir plaudern mit NPCs, hacken Holz, gehen einkaufen, nehmen an einem Schildkrötenrennen teil und mehr. Quick-Time-Events gehören da heute wie damals dazu, und während wir durch das kleine Gebiet wandern, wundern wir uns darüber, was der Sinn hinter all dem hier und warum die Steuerung gar so hakelig ist.

Unser schlussendliches Ziel führt uns aber zu einem Mann, der eine Information besitzt, die wir benötigen. Da wir die Ereignisse vor dem Aufeinandertreffen zwischen ihm und Ryo nicht kennen, wissen wir nicht genau, was das für Infos sind. Aber wir beschließen, ihm erst einmal aufs Maul zu hauen. Auch die Kampfsteuerung lässt uns eher ratlos zurück. Wir blocken, führen Combos aus, weichen aus und greifen an, doch haben wir nicht das Gefühl, die Situation wirklich zu kontrollieren; stimmt wohl auch, denn wir werden besiegt. Wir sind noch zu schwach. Also auf in den Tempel, trainieren und stärker werden! Noch bevor wir unsere Lektion bei einem Kampfmönch aber richtig beginnen können, ist der Demo-Timer abgelaufen und wir werden verwirrt zurückgelassen ob dem, was wir da gerade gespielt haben.

Wird Shenmue 3 ein gutes Spiel? Nein, wohl eher nicht. Aber wir haben das Gefühl, dass es weiß, was es sein will und vor allem, welche Ansprüche seine Fans an es haben. Und das ist ja auch okay, dann sind schließlich alle glücklich. Und einen ganz eigenen, seltsamen Appeal kann man dem Ding definitiv nicht absprechen, auch ohne große Liebe für die Vorgänger. Am 19. November erscheint Shenmue 3 für PC und PS4.

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Quelle: https://www.pcgames.de/Shenmue-3-Spiel-55717/Sp...


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