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Handelskrieg: Google zieht Hardware-Produktion teilweise aus China ab

13.06.2019 10:09
WinFuture
Bild: Handelskrieg: Google zieht Hardware-Produktion teilweise aus China ab Der Handelskrieg zwischen den USA und China eskaliert immer weiter, längst geht es dabei nicht mehr nur um das Thema Huawei. Denn auch die chinesische Staatsführung reagiert auf die Aktionen der Trump-Regierung. Google zieht nun Konsequenzen.
Die US-amerikanischen IT-Riesen stecken beim aktuellen Handelskonflikt in einer Zwickmühle: Denn einerseits machen sie seit vielen Jahren gute Geschäfte mit China, andererseits sind sie an die Gesetze ihrer Heimat gebunden. Google hat Huawei die Android-Lizenz sicherlich auch nicht entzogen, weil man die Politik von Donald Trump unterstützt, sondern weil man gezwungen dazu war. Im Fall des nun von Bloomberg vermeldeten Teil-Rückzugs von Google ist das etwas anders als im Fall von Android/Huawei. Denn einen Zwang oder eine Vorgabe gibt es hier nicht, der Suchmaschinenriese führt das aus eigenem Ermessen durch. Zunächst sind Server-Mainboards an der Reihe, diese werden künftig komplett in Taiwan gebaut. Server-Hardware ist aber auch nicht alles, denn man verlagert auch einen Teil der Produktion von Nest-Thermostaten aus China in Richtung Taiwan und Malaysia. Bloomberg schreibt, dass der "zunehmend feindselige Ton in Peking" für die Google-Entscheidung verantwortlich sei. Vorwürfe bzw. Vermutungen, dass auch in China hergestellte Motherboards ein Sicherheitsrisiko sind, spielten laut den Bloomberg-Informanten keine Rolle.

Google, Apple und Co.

Einen kompletten Abzug führt Google bisher nicht durch. Interessant wird es sein, was mit den Pixel-Smartphones passiert. Denn diese werden in China von Foxconn hergestellt. Das taiwanesische Unternehmen beteuert, dass man im Fall der iPhones die Produktion auch komplett aus China wegverlegen kann (Apple hat das bisher nicht gefordert), auch bei Googles Pixel-Geräten ist diese Frage noch ungeklärt. Sollte es aber tatsächlich dazu kommen, dass Apple und Google China den Rücken zukehren und dieses Beispiel Schule macht, dann dürfte auch ein Riese wie Foxconn Probleme bekommen.
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Quelle: https://winfuture.de/news,109452.html


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