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Vorsicht Mäusekot: So schützen Sie sich vor dem Hantavirus

Bild: Vorsicht Mäusekot: So schützen Sie sich vor dem Hantavirus Endlich Frühling: Jetzt ist es an der Zeit, den Garten, Schuppen und Garagen wieder auf Vordermann zu bringen. Doch Vorsicht beim Aufräumen und Reinigen - denn überall dort, wo sich Mäuse tummeln, kann auch das gefährliche Hantavirus lauern.

Ramadama! Garten, Garage oder Schuppen wollen jetzt frühlingsfit gemacht werden. Beim Aufräumen und Putzen sollte man allerdings Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit es nicht zu einer Infektion mit dem gefährlichen Hantavirus kommt. Das Virus wird vor allem von Rötelmäusen übertragen, wobei längst nicht jedes Tier das Virus in sich trägt.

Übertragung des Hantavirus: von Maus zu Mensch

Übertragen wird das Hantavirus durch den Speichel, Kot und Urin infizierter Nager. Anstecken kann man sich durch kontaminierte Lebensmittel und Staub, in dem getrockneter Kot und Urin der Mäuse enthalten ist, oder wenn dieser Staub in offene Wunden gelangt. Auch wenn man von einer Maus gebissen wird, sollte man vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist eher unwahrscheinlich.

Symptome ähneln einer Grippe

Die Inkubationszeit beträgt zwei bis fünf Wochen - dann kommt es zu grippeähnlichen Symptomen: Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen treten auf. Bei schwerem Verlauf kann eine Nieren- oder Lungenentzündung hinzukommen. Besteht der Verdacht, sich angesteckt zu haben, sollte man schnell zum Arzt gehen: Eine sichere Diagnose ist nur über eine Blutuntersuchung möglich.

Symptome klingen gut ab - normalerweise

Eine Impfung gegen Hantaviren gibt es nicht, die Symptome sind jedoch normalerweise gut zu behandeln und Betroffene tragen meist keine Spätfolgen davon. Nur in Ausnahmefällen kann es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen.

Wer sollte aufpassen?

Meist werden die Krankheitserreger via Staubpartikel eingeatmet. Gefährdet ist man vor allem bei Arbeiten in Wald und Wiese, denn die Rötelmaus ist in Buchen- und Mischwäldern heimisch. Sie fühlt sich aber auch in waldnahen Gärten wohl. Deswegen muss man bei der Reinigung von Gartenschuppen und Co. oder bei Gartenarbeiten - zum Beispiel beim Holzstapeln - aufmerksam sein.

Vorsichtsmaßnahmen beim Frühjahrsputz

Beim Putzen von Orten, an denen sich Mäuse tummeln könnten, sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

Lüften Sie die betroffenen Räume vor dem Putzen gut durch.Gehen Sie am besten mit Overall, Einmalhandschuhen, Gummistiefeln und Mundschutz ans Werk.Feuchten Sie die verschmutzten Flächen an, um keinen Staub aufzuwirbeln.Sollten Sie beim Putzen auf eine tote Maus oder Mäusekot stoßen: Besprühen Sie diese mit Desinfektionsmittel, geben Sie sie in eine Plastiktüte und diese gut verschlossen in den Hausmüll.Reinigen Sie die betroffenen Flächen hinterher mit Alkohol oder anderen Desinfektionsmitteln: Diese zerstören die Viren und verringern das Infektionsrisiko.
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Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/vorsicht-maeusekot-s...


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