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Leaken Linksys-Router Nutzerdaten? Über 25.000 gemeldete Fälle

21.05.2019 11:13
PC-Games
Bild: Leaken Linksys-Router Nutzerdaten? Über 25.000 gemeldete Fälle Wenn es um persönliche Daten im Internet geht, ist immer Vorsicht geboten. Gelangen diese in falsche Hände, kann das weitreichende Folgen nach sich ziehen. Besonders gefährdet seien aktuell Nutzer eines Wi-Fi-Routers der Marke Linksys, will ein?

Hacker versuchen über verschiedene Wege an, an Daten von Internetnutzern zu kommen - vor allem über Sicherheitslücken. Eine solche will der Sicherheitsforscher Troy Mursch jetzt bei Wi-Fi-Routern der Marke Linksys festgestellt haben: Demnach legen über 25.000 Router wichtige Daten ihren Nutzer offen.

Laut Mursch könne man mit nur wenig Aufwand und ohne Authentifizierung an Informationen kommen, die eigentlich verschlüsselt sein sollten: Zum Beispiel die MAC-Adresse sämtlicher Geräte, die sich irgendwann einmal mit dem Router verbunden haben - egal, zu welchem Zeitpunkt. Auch der Name des jeweiligen Geräts sowie das dazugehörige Betriebssystem gehen aus den Daten hervor - Informationen, die Hackern in die Hände spielen. In einigen Fällen seien sogar zusätzliche Daten aufgetaucht, wie zum Beispiel Gerätetyp, Hersteller oder Seriennummer. Auch der Firewall-Status sowie Firmware-, WAN- und DDNS-Einstellungen des Routers seien öffentlich einsehbar.

Für Nutzer birgt das gewisse Risiken: Zum Beispiel könnten Hacker auf diese Weise ihre Identität ermitteln. Mursch sieht darin eine Gefahr für die Privatsphäre, die Internetnutzer nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Sowohl für private als auch für geschäftliche Netzwerke sei das kritisch.

Der Hersteller meldet sich zu Wort und weist den Vorwurf von sich: Demnach sei es bei Testversuchen nicht gelungen, die gemeldete Sicherheitslücke nachzuweisen - zumindest nicht bei Routern mit der aktuellen Firmware und einer aktivierten Firewall. Linksys rät den Nutzern dazu, den Router gegebenenfalls mit dem neuesten Update zu versehen und die Sicherheitseinstellungen zu überprüfen, um eine mögliche Schwachstelle zu schließen.

Die Sicherheitslücke trägt die Bezeichnung CVE-2014-8244 und sei nach Aussage des Herstellers schon seit 2014 bekannt und mit einem Patch behoben worden - Mursch allerdings sieht das anders: Er sagt, er habe selbst auf Informationen von Routern mit aktivierter Firewall zugreifen können.

Quelle: Badpackets

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Quelle: https://www.pcgameshardware.de/Linksys-Firma-101560/News/...


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