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Hausärzte warnen vor Finanzinvestoren

Bild: Hausärzte warnen vor Finanzinvestoren Finanzinvestoren haben das deutsche Gesundheitswesen für sich entdeckt. Weil darunter die Versorgung leiden könnte, hat die Politik Regeln aufgestellt. Diese reichen aber nach Ansicht des Bayerischen Hausärzteverbandes nicht aus.

In der letzten Zeit haben Finanzinvestoren das deutsche Gesundheitswesen immer stärker für sich entdeckt. Die Politik hat inzwischen strengere Regeln aufgestellt, weil sie fürchtet, dass die Versorgung leiden könnte. Doch nach Ansicht des Bayerischen Hausärzteverbandes reichen diese Maßnahmen nicht aus.

Deutsches Gesundheitswesen interessant für Kapitalanleger

Internationale Finanzinvestoren, die große Summen von Privatkapital bündeln, sehen offenbar gute Rendite-Chancen im deutschen Gesundheitswesen. Nach einer Studie des Instituts für Arbeit und Technik ist die Zahl der Investments, bei denen Finanzinvestoren Geld in deutsche Kliniken, aber auch in Arztpraxen stecken, innerhalb weniger Jahre um das Fünffache gestiegen.

Viele Ärztevertreter sehen das mit Sorge, wie etwa der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, Markus Beier:

"Wenn Sie eine Struktur haben, wo ein Versorgungsbereich fast vollständig von einem Kapitalkonzern gesteuert wird, dann werden da natürlich auch Behandlungen und zum Beispiel Medikamentenverabreichung erfolgen, wie es dem Kapitalgeber passt - wo der Verträge oder Unterverträge hat und nicht vielleicht im Einzelfall, was der Patient braucht." Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes

Staatliche Regeln bisher nur in Ausnahmefällen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat zwar für den Bereich der Zahnmedizin und bei der Behandlung von Dialysepatienten Regeln auf den Weg gebracht, um den Einfluss von Finanzinvestoren zu begrenzen. Doch diese Beschränkungen reichen nach Ansicht des Hausärzteverbandes nicht aus.

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Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/hausae...


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