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TSMC 7+ nm mit EUV: Massenproduktion soll bald beginnen

17.04.2019 11:13
PC-Games
Bild: TSMC 7+ nm mit EUV: Massenproduktion soll bald beginnen TSMC soll noch im Laufe dieses Quartals mit der Serienproduktion seines N7+ getauften Fertigungsprozesses beginnen. Bei diesem werden erste Layer in Extrem-Ultra-Violett belichtet. AMD möchte den Prozess kommendes Jahr für seine Zen-3?

Sowohl TSMC als auch Samsung bieten einen ersten Prozess mit einer Strukturbreite von nominell 7 Nanometern an, der komplett mit klassischer Lithographie auskommt. Um die schrumpfenden Abstände zu erreichen, werden Siliziumchips bis zu vier Mal belichtet. AMD nutzt TSMCs N7 beziehungsweise 7FF für seine Vega-20-GPU, die unter anderem auf der Radeon VII sitzt, den Zen-2-Chiplets für Ryzen 3000, Ryzen Threadripper 3000 sowie Epyc 2, und auch seine kommenden Navi-GPUs. In seinen öffentlichen Roadmaps bestätigte AMD bereits, ab 2020 mit Zen 3 und dem Navi-Nachfolger auf einen 7+-nm-Prozess setzen zu wollen.

Die Grundlage dafür scheint aktuell TSMC zu schaffen. Die zuverlässige Webseite digitimes.com zitiert einen Bericht der chinesischsprachigen ctee.com.tw (maschinelle Übersetzung), wonach der Auftragsfertiger die Massenproduktion in 7+ nm für das zweite Quartal 2019 angesetzt habe - diese also schon bald anlaufen soll. Zuerst sollen Smartphone-SoCs (Systems on a Chip) im neuen Fertigungsprozess vom Fließband laufen. Explizit genannt wird der Kirin 985 der Huawei-Tochter Hisilicon. Bei 7+ nm werden erste Layer in EUV (Extrem-Ultra-Violett) belichtet, was die Masken zwar erst einmal teurer gestalten, im Anschluss aber Produktionskosten sparen soll. Der Wechsel ausgehend von 7 nm mit komplett klassischer Lithographie soll ein Flächenersparnis von rund 20 Prozent und eine Effizienzsteigerung von etwa zehn Prozent bringen.

Die Angaben zum Zeitraum und den Vorteilen der 7+-nm-Fertigung von TSMC passen zu früheren Berichten rund um den Auftragsfertiger. Im Oktober war zwar noch konkret vom April für den Start der Serienproduktion die Rede, auf den Monat genau lassen sich solche Zeitpläne jedoch selten festlegen. Von TSMC könnte es am 18. April ein offizielles Update geben - dort wird es das nächste Investorentreffen geben. Sofern der Anbieter den N7+-Prozess zeitnah anlaufen lassen können wird, wären das gute Nachrichten mindestens für AMD. Auch wenn Zen 3 und der Navi-Nachfolger erst 2020 ein Thema werden, könnte der Chiphersteller von einer ausgereiften Fertigung profitieren. Unklar ist Nvidias Stand. Es erscheint nicht abwegig, dass sich das "grüne Lager" ebenfalls Kapazitäten bei TSMC für kommende Generation sichert.

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Quelle: http://www.pcgameshardware.de/AMD-Zen-Architekt...


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